26. September 2017 von Crowd Container von Niederhäusern

Randen-Curry mit Cashews

Dieses würzige Randen-Curry ist genau das richtige Futter, um mit bunter Farbenpracht gegen kalte Herbstwinde und Winterblues anzukämpfen. Nichts wie ran an die Töpfe! 

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Orange Kürbisse, sonnengelber Mais und tiefrote Randen … die bunten Farben der Herbstküche sind mein Trostpflaster, sie erleichtern den Abschiedsschmerz vom fröhlichen Summer-Feeling.

Im Ayurveda wird die Übergang in die kältere Jahreszeit in zwei Phasen unterteilt, man spricht vom Spätsommer und vom Herbst. Und wahrlich ist es auch so, dass dieser Wechsel von der extremen Sommerhitze zu den nass-kalten Herbstwinden sich nur schleichend durch die Natur zieht. Im Spätsommer ist die sommerliche Wärme noch vorhanden, diese Sonnenkraft schenkt uns auch eine gehörige Portion Tatenkraft und Energie. In der Küche wird zu dieser Zeit oft fleissig eingekocht, Nüsse, Beeren und Früchte verarbeitet und für den dunklen Winter haltbar gemacht. Ab November begibt sich dann auch die Natur in ihren Ruhezustand, draussen ist es oft ungemütlich nass und kalt und man verspürt mehr das Bedürfnis nach Zurückgezogenheit und Entspannung.

Vielleicht spürst du ja auch wie die jahreszeitlichen Veränderungen im Aussen auf dein inneres Gleichgewicht einwirken. Aus der Sicht des Ayurveda dominiert im Herbst das Vata-Element mit den Eigenschaften kalt, trocken, rau und beweglich. Mögliche Folgen davon sind u. a. Nervosität, trockene Haut, eine Neigung zu Verstopfung und allgemeine Immunschwäche. Um dem entgegenzuwirken wollen wir in der Herbstküche mit erdenden, warmen und befeuchtenden Speisen einen Ausgleich schaffen.

Das Curry von Randen eignet sich ideal für diese Übergangszeit, Randen stimulieren u. a. die Leber und haben eine entgiftende und immunstärkende Wirkung. Sie sind erdig, leicht süsslich im Geschmack und ein sehr eisen- und vitaminhaltiges Gemüse. Ich liebe diese farbenfrohe Power-Knolle!

MengeZutaten
500 gRanden (ungekocht)
1 ELKokosöl
1 Stk.Zwiebel (fein gehackt)
1 TLSenfsamen
1 TLIngwerpulver
je 1 TLKreuzkümmel & Kurkuma
3 Stk.Nelken
5 KapselnKardamom (angestossen)
10 Stk.Curryblätter (oder 4 Lorbeerblätter)
200 mlKokosmilch
200 mlWasser
1 HandvollCashewnüsse
n. B.Chilipulver, Salz, Pfeffer
n. B.frische Petersilie oder Koriander

Zubereitung

  • Vorbereiten: Die Randen schälen und in ca. 1 cm dicke Stifte schneiden. Kreuzkümmel und Nelken im Mörser fein zerkleinern und mit den restlichen Gewürzen bereitstellen.
  • Gewürze anrösten: Kokosöl in einem Topf erhitzen. Die Senfkörner darin anbraten, bis sie zu springen beginnen. Sofort die Zwiebeln hinzufügen, kurz mitdünsten und anschliessend mit der Kreuzkümmel-Nelken-Mischung, Ingwer, Kurkuma und Chili würzen.
  • Andünsten: Die Randenstifte in den Topf geben und gut umrühren, sodass sie gleichmässig mit der Gewürzmischung überzogen sind. Für einige Minuten andünsten.
  • Ablöschen: Die angestossenen Kardamomkapseln und die Curryblätter (oder Lorbeer) hinzufügen. Mit Kokosmilch und Wasser ablöschen, bis die Randen knapp bedeckt sind.
  • Köcheln: Das Curry mit geschlossenem Deckel bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Randen weich gegart sind.
  • Topping vorbereiten: Währenddessen die Cashewnüsse in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.
  • Abschmecken: Curryblätter und Kardamomschalen entfernen. Mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken. Mit Kräutern bestreuen und die gerösteten Cashews grosszügig darüber verteilen.

ENJOY!

Daniela

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